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Blauzungenkrankheit: Erleichterte Bedingungen für das innerstaatliche Verbringen von ungeimpften Kälbern

Seit dem 01.04.2020 gelten erleichterte Bedingungen für das innerstaatliche Verbringen von ungeimpften Kälbern

Das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz konnte in intensiven Gesprächen mit den anderen Bundesländern und in enger Abstimmung mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) erreichen, dass die seit dem 18.05.2019 geltenden nnerstaatlichen  Verbringungsregelungen für ungeimpfte Kälber von Muttertieren, die während der Trächtigkeit geimpft wurden, kurzfristig angepasst werden. 

Das innerstaatliche Verbringen weniger als drei Monate alter, ungeimpfter Kälber ist ab sofort unter folgenden Bedingungen möglich:

1)      Muttertier mit abgeschlossener BTV8-Grundimmunisierung mind. 28 Tage vor der Geburt

  • Die Grundimmunisierung hat nach Angaben des Impfstoffherstellers zu erfolgen
  • Die Impfungen sind in der HIT-Datenbank einzutragen
  • Wiederholungsimpfungen (Auffrischung) sind jeweils innerhalb eines Jahres erforderlich

und

2)      das Kalb/die Kälber sind mit der Biestmilch des eigenen Muttertieres unmittelbar nach der Geburt getränkt worden

          Die Biestmilchgabe ist durch eine unterschriebene Tierhaltererklärung nachzuweisen.

3)      Diese Regelung gilt ab sofort.

 Folglich entfallen ab sofort alle blutserologischen Untersuchungen von Kälbern, deren Muttertiere während der Trächtigkeit grundimmunisiert worden sind. 

 Die Durchführung der Impfungen ist weiterhin in der HIT-Datenbank zu erfassen.

 Die hierzu erforderliche Tierhaltererklärung sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, LGL.

 

Stand: 02.04.2020
Veterinäramt (SG 32) , Veterinärwesen (32.1)

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